Ein verregneter Wintertag in Neuseeland.
Es gibt Neuigkeiten über unser Snares Islands Projekt zu berichten…
und dann wieder auch nicht. Das Department of Conservation kann
sich nach wie vor nicht zu einer Entscheidung durchringen, was unsere
eigentlich schon sicher geglaubte Genehmigung zur Arbeit auf den
Snares angeht. Aber immerhin hat das blinde Warten ein Ende, denn
Dave hat in seiner Funktion als DoC Ranger seine Kontakte spielen
lassen und immerhin von der zuständigen Stelle das Datum für
die Entscheidung erfahren… und zwar wird das DoC in der zweiten
Augustwoche endgültig beschließen, was nun passieren
soll. Also noch eine weitere Woche des Wartens. |
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Außerdem eher ernüchternde
Nachrichten vom Hersteller (Sirtrack)
unserer GPS Logger , die wir den Snares Pinguinen aufschnallen wollen.
Die GPS Logger haben sich in den letzten Tests, doch als eher problematisch
herausgestellt. Es scheint, als müssten die Pinguine, die mit
den Geräten ausgestattet sind, für "längere
Zeiträume" an der Oberfläche verweilen, damit das
Gerät eine halbwegs genaue Position bestimmen kann. Das ganze
klang doch arg, als wollte Sirtrack vorsichtig vorwarnen, dass es
ein, zwei Probleme im Feld geben könnte, nur hinterher bitte
nicht bei uns Meckern, wir haben euch hiermit verhalten gewarnt.
Würden wir uns auf dem Börsenparkett bewegen, so würde
man das wohl eine "Gewinnwarnung" nennen…
Nichtsdestotrotz hoffen wir, in den nächsten zwei Wochen die
Geräte zu bekommen, damit wir sie noch einmal auf Herz und
Nieren testen können. Doch mein GPS Optimismus ist verhalten
– wir werden sehen.
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Wie auch mein Digitalfotografie-Enthusiasmus.
Dieser ist gewaltsam gestoppt worden, weil sich meine gerade erst
gekaufte Nikon Kamera verabschiedet hat und seit nunmehr einer Woche
in Auckland zwecks Reparatur weilt. Daher auf dieser Seite auch
nur Bilder aus der Konserve… also Bilder, die ich vor dem
Ableben der Kamera in und um Oamaru geschossen habe.
Ansonsten nichts Nennenswertes passiert, hier unten in Neuseeland.
Die Zwergpinguine in Oamaru beginnen verhalten zu brüten. Und
fangen an durch die Stadt zu turnen (so gestern geschehen, als ich
einen kecken Gesellen mit viel „Schuuh!!! Schuuuh!!!“
von der Harbour Street jagen musste). Die Gelbaugenpinguine von
Bushy Beach machen noch keine Anstalten zu brüten, wenn man
mal von dem inbünstigen, lärmintensiven Geflirte und Gebuhle
nach Feierabend (also an Land) absieht. |
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